Formfindung@Passagen 2008

team formfindung

Zehn Jahre formfindung, kreatives Netzwerk und Dialog wollen gefeiert werden. Zehn namhafte Gestalter, die in zehn Designdisziplinen zehn formfindung-Designs in einen neuen Kontext setzen, ohne die Vorlage zu verändern – das ist die spielerische Konstellation zum Jubiläum. Was dabei herauskommt, erfahren Besucher wie „formfinder“ auf den PASSAGEN.
Sicher ist, dass Designs, die alle Sinne ansprechen, in ihrer ganzen Vielfalt zu sehen sind.

formfindung, a creative network promoting dialogue among design disciplines, is celebrating its tenth anniversary with a playful exhibit. Ten formfindung designs by ten renowned designers in ten different disciplines have been placed unchanged in a new context. Visitors and “formfinders” are invited to view the results at PASSAGES. One thing is certain: the designs will be very diverse and will appeal to all the senses.

9. rocket54, Digitales – nichts aus der Dose, Köln

admin December 11th, 2007

rocket54 „trait d‘or“„Coporate Identity soll den Charakter eines Unternehmens formen, eine Quasi-Persönlichkeit, die als Corporate Image wahrgenommen wird. Machen wir uns auf die Suche nach den Eigentümlichkeiten dieses Wesens, das nur als Teil eines Ganzen existieren kann – am Beispiel von uns selbst. Wir machen es leicht: Bilder sind einfacher als die Realität. In Gesichtern werden oft Wesenszüge erkannt: reichlich Fläche für Projektionen und Raum für mehr oder weniger große Schubladen, die in einem spielerischen Prozess vollgestopft und gelegentlich an die Wand geworfen werden.“Seit 2007 sind Rainer Becker und Olaf Schmidtmann die kreativen Köpfe von rocket54.Rainer Becker, 37, arbeitete zuvor bei einer Unternehmensberatung als DTP-Bereichsleiter, bevor er sich zum Kommunikationswirt ausbilden ließ und seine Kenntnisse in typografischen Seminaren verfeinerte. Bis 2007 war er unter pixelmotive.de selbstständiger Internetprogrammierer mit besonderer Leidenschaft zur Flashprogrammierung, mit der er mehrere Preise gewann wie den iF communication design award und den red dot design award für Lead communication. Olaf Schmidtmann, 32, studierte bis 1996 Biologie und naturwissenschaftliche Informatik, entschied sich dann aber für eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton, die er 1999 erfolgreich beendete. Im gleichen Jahr gründete er mit zwei Partnern die brainbits GmbH, die er 7 Jahre lang erfolgreich leitete, arbeitete als freier Designer und Softwareautor und bereiste die Welt. Zusammen machen die beiden nun in Köln Digitales. Nicht aus der Dose.Since 2007 Rainer Becker and Olaf Schmidtmann are the masterminds of rocket54. Rainer Becker, 37, worked as dtp division manager in a consulting company before he became master of communication and further refined his skills in typography classes. Until 2007, he was independent internet programmer in his company pixelmotive.de with a specific passion for flash programming, which won him several awards like the iF communication design award and the red dot design award for Lead communication. Olaf Schmidtmann, 32, studied biology and scientific computing until 1996, when he decided to get a training as media designer, which he finished in 1999. In the same year, he founded the agency brainbits GmbH, which he lead successfully for seven years. He also worked as freelancer software author and traveled the world. Together the two of them make digital products in Cologne – just fresh ideas.
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10. Martin Zentner, Zeitschriftenmacher, Stuttgart

admin December 11th, 2007

martinzentner.jpg „Ein alter Entwurf wird endlich reif: Der Wackelhocker „Swing“ wird dieses Jahr auf der Möbelmesse in Köln präsentiert. Der Editorialdesigner Martin Zentner hat gemeinsam mit seiner virtuellen Kollegin Dora Asemwald das Magazin zum Hocker entwickelt. Das Konzept, der Aufbau und der Inhalt der Zeitschrift ist so wacklig, wie es ein Wackelhocker nunmal verlangt. Bei der Gestaltung haben Details und Ausarbeitung nicht vom wahren Kern des Projekts abgelenkt: Spaß! Die Auflage der Zeitschrift ist: 1. Wer die einzige Ausgabe des Heftes lesen will, ohne sich um das einzige Heft zu prügeln, kann gerne auf die E-Paper Version zurückgreifen, die Frau Asemwald auf ihrer Homepage hinterlegt hat: www.dora-asemwald.de

Martin Zentner wurde 1972 in Tübingen geboren und studierte dort zwei Jahre lang Informatik bis er glücklicherweise merkte, dass Grafik Design seine große Leidenschaft ist. Im Jahr 2000 beendete er sein Studium als Grafik Designer mit Schwerpunkt Editorial Design in Stuttgart und startete gleich im Anschluss seine Karriere als Art Director bei Design Report. 2002 wurde er ebendort zum Chefredakteur ernannt. Dass Martin Zentner kann, was er macht und seine humorvolle Fachmeinung sehr geschätzt ist, zeigt sich in seinen zahlreichen „Nebenjobs“ wie der Dozentenstelle an seiner ehemaligen Hochschule, seiner Funktion als Jury Mitglied des jährlichen design report awards sowie anderer Designpreisverleihungen und Einladungen zu Podiumsdiskussionen. Seit 2008 ist er als Art Director der Konradin Mediengruppe verantwortlich für über 45 Zeitschriften.

Martin Zentner was born 1972 in Tübingen and studied there two years computer science when he realized that graphic design is his real passion. In 2000 he graduated as graphic designer with a focus on Editorial Design in Stuttgart and began his career as an art director at Design Report, until he was appointed chief editor. That he knows what he is doing is well documented in numerous additional activities including teaching at his former university, being a jury member of the design report awards and of other design awards and invited speaker in pannel discussions, where his knowledge in all aspects of design is highly respected. Since 2008, he is art director of the media group Konradin and is responsible for more than 45 magazines.

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1. DESIGN-KONZEPT

admin February 27th, 2008

Studie über Olfaktorik für den Köln Bonn Airport: Corporate Air *03/2005

„Die Augen sind die Wege des Menschen.
Die Nase ist sein Verstand.“

Im Auftrag des Köln Bonn Airport wurde 2005 ein ausführliches und umfangreiches Olfaktorik-Konzept erarbeitet, welches Umsetzbarkeit, Gefahren und Nutzen wie auch eine mögliche Kommerzialisierung von Olfaktorik in öffentlichen Räumen aufzeigt.

In contract work for the airport Cologne in 2005 a comprehensive and extensive olfactory concept was drafted, which assessed the feasibility, risks and advantage as well as the potential commercial realization of olfactory management in public areas.

Auszüge aus dem Gesamtkonzept „Corporate Air“:

„ … um das olfaktorische Gleichgewicht der Luft wieder herzustellen,
dürfen der Zuluft nur solche natürlichen olfaktorischen Wirkstoffe zugefügt werden, die sich knapp an der Wahrnehmungsschwelle bewegen und die vor allem in ihrer Zusammensetzung einer natürlichen Außenluft entsprechen. … Was ist der richtige Weg zwischen Marketing, Suggestion und einem Verhalten, welches pc ist? … Mit der Vitalisierung der Raumluft kann ein angenehmes Raumklima geschaffen werden: Die Luft wird via Klimaanlage gereinigt und olfaktorisch aufbereitet. D. h., die Luft wird als sauber und natürlich frisch empfunden. Es wird hier mit subtilen Wahrnehmungen gearbeitet; es gibt also keinen typischen Flughafen-„Duft“ … sondern eine als „natürlich“ wahrgenommene Luft. … Der Besucher muss selbst entscheiden können, ob er Duft „möchte“. Daher wird ein eigener Scent entwickelt, der als kommerzielles Produkt, und somit als Marketingmaßnahme, gekauft werden kann – quasi ein Corporate-Airport-Scent … “.

Das Konzept zeigte neben den inhaltlichen Aspekten auch die durch den Konsumenten bewusste Umsetzung von Duft als Marketinginstrument in Form einer eigenen Raumduft-Kollektion und einer Duftbar zum Erholen.

The proposal shows besides formal aspects also the deliberate implementation of fragrance as marketing
instrument through the customer in a collection of room scents and an aroma bar for relaxation.

2. CORPORATE ACOUSTIC

admin February 27th, 2008

Entwicklung eines akustischen Klangkonzeptes für den Köln Bonn Airport:Corporate Acoustic *02/2002

Das Audiologo des Köln Bonn Airport „Happy Sky“

Kölner Designer schafften neues Klangkonzept
– 007 und Pretty Woman am Flughafen Köln/Bonn

„Ein Hauch von Hollywood erwartet seit neuestem die Fluggäste am Köln-Bonner Flughafen. Durchsagen wie „Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt“ tönen mit den Stimmen von James Bond und Pretty Woman durch die Flughallen.

Im Rahmen eines neuen Hör-Designs tauschte der Flughafen die alten Tonbänder gegen die neuen mit den deutschen, wohl jedem bekannten, Synchronstimmen von Julia Roberts und Pierce Brosnan aus. Eingeleitet werden die Durchsagen von einem eigens für den Flughafen komponierten Jingle, der an Synthesizer-Jazz und „Chillout“-Klänge erinnert. … Das „Audiologo“ findet sich aber nicht nur in den Flughafenansagen, sondern
auch in Handy-Klingeltönen der Mitarbeiter und Warteschleifen am Telefon . … “ – aus den Lokalnachrichten koeln.de, 04.05.2004.

3. GRAFIKDESIGN AM BEISPIEL „DEKOR“

admin February 27th, 2008

Mon Amour – Café au Lait-Schalen von Ritzenhoff *Frühling 2002

Mon Amour, meine Leidenschaft … Der Tag neigt sich dem Ende zu, die Arbeit liegt hinter einem; endlich Zeit für sich. Man zieht sich die bequemen Sachen an, die schönen dicken Socken werden aus der Schublade geholt, und macht es sich mit dem Buch, das man noch am vorigen Abend vor lauter Müdigkeit zur Seite legen musste, auf dem Sofa bequem. Gekrönt wird diese Stunde der Gemütlichkeit durch einen schönen Café au Lait, an dessen großer Schale man sich wohlig die Hände wärmt. Ein Blick auf die neue Café au Lait-Schale von Ritzenhoff, die mit lustigen Gesichtern dekoriert sind, und die Feierabendlaune verstärkt sich; zufrieden lehnt man sich zurück und denkt sich „was hat man es gut … “. (Auszug aus der Ritzenhoff-Produktbeschreibung)
Mon Amour – my passion. The day draws to a close, work is over. At last time for yourself. You change into comfy clothes, put on your nice warm socks and make yourself comfortable on the sofa with the book you had to put aside last night because you were too sleepy. This hour of relaxation is crowned with a nice café au lait and you warm your hands on the large bowl. A glance at Ritzenhoff‘s new café au lait bowls, which are decorated with funny faces, improves your mood. You lean back with satisfaction and think, „It‘s a good life …“ . (from the product specification of Ritzenhoff)

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4. PRODUKTDESIGN

admin February 27th, 2008

WMF Württembergische Metallwaren Fabrik AG *1999

Die Tapasgabel von WMF

Die durch den Tapas-Trend Mitte der neunziger Jahre angeregte Idee schaffte mittels „Kaltakquise“ ihren Weg in das Sortiment der WMF AG. Der findige Produktmanager Willi Wilhelm manifestierte mit dem Satz „Sie sind wohl gute Designer“ seinen ersten Eindruck von den damals noch jungen formfindern. Die Tapasgabel wurde in Chromagan gefertigt und war 10 Jahre im Handel erhältlich.
The tapas fork of WMF
The tapas trend in the nineties stimulated the idea of a tapas fork, which finally made it through a cold acquisition into the product line of WMF AG. The product manager Willi Wilhelm manifested his first impression by saying “Apparently you are really good designers” about the young formfindung team. The tapas fork was made from Chromagan and was produced for 10 consecutive years.

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5. KOMMUNIKATIONSDESIGN

admin February 27th, 2008

9teilige und 9monatige Anzeigenserie „Nice“ für die Gwi Ag/Agfa Healthcare NV *01/2005

NICE ist die Benutzeroberfläche einer Befundkommunikationssoftware für das Gesundheitswesen. GWI, heute Agfa Healthcare, ist Marktführer im deutschsprachigen Raum. Bis zur Einführung der damals neuen Benutzeroberfläche sollte es noch neun Monate dauern und für diesen Zeitraum galt es, eine Kampagne zu entwickeln, die das neue Produkt anteasern, aber keine Funktionen der Software verraten sollte. Was lag da näher, als genau das als Aufhänger zu nehmen? So entstand das Kampagnenkonzept einer neunteiligen, sich über neun Monate erstreckenden Printkampagne.

NICE is the user interface of a communication-software for the health care sector. GWI, today Agfa Healthcare, is leader in the German-speaking region. Until becoming a commercial product it should take nine month and in this period an advertisement campaign should be created without revealing too much detail about the software. What was more obvious to take just that as concept? In this way, a print campaign was conceived, which consisted of nine parts and lasted for nine months.

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6. DESIGN IM CINEMASCOPEFORMAT

admin February 27th, 2008

Autobahn Tank und Rast GmbH *06/2006

Der HUi BUH-Kinospot

HUi BUH – Das Schlossgespenst war im Sommer 2006 die Lizenzfigur für die Food-Promotionaktionen der Autobahn Tank und Rast. formfindung hat die komplette deutschlandweite Foodpromotion konzipiert und umgesetzt. Zeitweise waren an dem Projekt über 35 Freelancer für formfindung beschäftigt. Die Idee und die Umsetzung des Kinospots mit kleinem Budget und daher entwickelt aus einer Filmsequenz und kombiniert mit neuen Aufnahmen war, das Highlight des Projektes.

The Hui Buh cinema spot
Hui Buh – the castle spook was in summer 2006 the licensed figure for the food promotion of autobahn tank und rast. Formfindung conceived and produced the nation wide food promotion. At times, formfindung and 35 designers were involved in the project. The production of a movie advertisement spot was the highlight of this project – and this by small budget, realized by using original takes.

Watch the tv-commercial here!

7. PACKAGING

admin February 27th, 2008

anonym *02/2002

Die Reinigungsmittelflasche, die im Auftrag eines deutschen Discounters millionenfach verkauft wird, steht in
fast jedem deutschen Haushalt. formfindung hat über den Entwurf bis hin zum Prototyping dieses Packaging von Reinigungsmitteln entwickelt.

This bottle of cleaner, made for a German discounter and sold millionfold, can be found in most German households. formfindung has developed this product from the first draft to the prototype to the final product.

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8. DESIGN ALS VERKAUFSFÖRDERUNG

admin February 27th, 2008

Autobahn Tank und Rast GmbH *06/2006

Spielerisch und verspielt – Die Biene Maja-Foodpromotion-Elemente
Die Biene Maja war im Frühjahr 2006 die Lizenzfigur für die Food-Promotionaktionen der Autobahn Tank und Rast. formfindung hat die komplette deutschlandweite Foodpromotion konzipiert und umgesetzt – Plakate, Promotionelemente, TV-Spot bis hin zum Radiospot.

Hands-on and Playful – Maya the Bee foodpromotion tools
Maya the Bee was a licensed figure for the food promotion of Autobahn Tank und Rast in spring 2006. formfindung was in charge of the concept and produced the nation wide food promotion - bill boards, promotion elements, TV and radio spots.

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